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Bücher

Weiße Kreide

Sechs Kapitel zwischen Revue, Ringelspiel und Gegenwartsfragen, mit Skizzen von Provinz und Vergänglichkeit.

Die Gedichte beschreiben Stars auf Zeit, selbstverliebte Welpenfänger, schmale Träume in Hosentaschen, die Füße fest am Boden. wo doch das Wünschen / als Prinzip der Lüge / in uns allen steckt. Quantenmechanische Zustandskomik, angedachte Farbplakate, kleine Schuld-und-Sühne-Schleifen, in denen darüber nachgedacht wird, was mit uns geschieht.

Das quergestreifte Zupfen / selbstbewusster Moleküle. Gedichtbände haben keinen Plot, keine Protagonisten: weiße Kreide, fahrende Züge, angespannte Augenbrauen – Bilder, welche wahrscheinlich zumindest einen Teil der Motive am besten beschreiben.

Man halte sich besser an die Texte: Vorsicht // Ein Tag ohne Kuss / ist eine Pause, / der man nicht traut. // Die Engel mögen sich hüten, / uns an solchen Tagen / zu begegnen.

Martin Dragosits, Weiße Kreide,
Lyrik, Edition Art Science, 2017
Reihe Lyrik der Gegenwart
ISBN 978-3-902864-69-7
136 Seiten, 15 EUR

Bestellungen unter http://www.editionas.net

Gedichte 3.0

Gekrümmte Räume und erschöpfte Zustände, naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen, Fürbitten, Selbstbeobachtungen und Zeitungsnotizen. Sie bilden die Basis für 130 Gedichte, die nach den ersten beiden Gedichtbänden des Autors neuen Spuren mit verlagerten Schwerpunkten folgen.

Die Gedichte haben einen eigenen Grundton, sind knapper und lakonischer geworden. Sie pendeln zwischen Hebelpunkten, Fragen, Wünschen und Anweisungen. Man kann die Texte auch als ein großes Gedicht verstehen, einander ergänzende und fortschreibende Themen, das Komplizierte visuell in Form gebracht. Vertraute Begriffe, der Autor baut aus ihnen Mosaike, mischt sie mit neuen Elementen und steckt seinen persönlichen Teil dazu. Ein kleines Update, zwölf Takte, / Apostel, Monate. Ein fester Rahmen. / Und rundherum / genügend freier Raum.

Martin Dragosits, Gedichte 3.0,
Lyrik, Arovell Verlag, 2013
ISBN 978-3-902808-35-6
159 Seiten, 12,90 EUR

Der Himmel hat sich verspätet

130 Gedichte, die nachdenklich machen, aufwühlen, aber auch schmunzeln lassen. Wie im ersten Buch ist die Palette der Themen weit gestreut. Der Autor beschreibt Beobachtungen, Lichtspiele, verschränkte Positionen, den Himmel in und um uns und die Suche danach, pendelt zwischen Komik und Ernst.

Zwölf Kapitel über Glück, Sehnsucht, Träume, Zorn und Krieg sowie menschliche Eigenheiten, über Fragen und Antworten, die sich daraus ergeben. In seinem eigenen und für ihn charakteristischen Tonfall, einer Sprache mit Wiedererkennungswert, die zu zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften in Österreich und Deutschland geführt hat. Auf 150 Seiten breitet der Autor einen Kosmos aus, in dem Götter, Abwesenheitsagenten, Berater, Außerirdische, Naturwissenschaft und weltliche Zustände neben- und übereinander existieren, mit vielfältigen poetischen Mitteln befragt.

Martin Dragosits, Der Himmel hat sich verspätet,
Lyrik, Arovell Verlag, 2010
ISBN 978-3-902547-01-9
150 Seiten, 12,90 EUR

Der Teufel hat den Blues verkauft

Gedichte in einer eigenen, unverwechselbaren Sprache, kurze, pointierte Texte, atmosphärisch dichte Momentaufnahmen, witzige Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Palette der Themen ist weit gespannt, ein Brückenschlag über die Grenzen der Wirklichkeit, voll Überraschungen, gespickt mit Filmzitaten und Rockmusik.

Martin Dragosits, Der Teufel hat den Blues verkauft,
Lyrik, Arovell Verlag, 2007
ISBN 978-3-902547-44-6
170 Seiten, 12 EUR