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Rezensionen

Weiße Kreide

Podium, 2018

(…) Diese Gedichte sind schön und gut gemacht, sie haben Inhalt, also Gedanken und Form (…) das ist schon große Poesie des Alltags (…) Ein wunderbares Büchlein, das ich nicht weg lege, sondern in meiner Nähe haben will (…)


etcetera, St. Pölten, 2018:

(…) Denkanstöße zu geben, mitunter überraschende, ist wohl ein Markenzeichen des Autors. (…)


Bibliotheksnachrichten, Salzburg, 2018:

„Notiz/ das Wort klingt/ das Wort nimmt/ Raum/ das Wort gibt/ Form/ das Wort bleibt“, so lautet ein Gedicht von Martin Dragosits. Und genauso empfindet man die lyrischen Texte dieses kleinen, aber feinen Bandes. (…)


Asphaltspuren, Düsseldorf, 2018:

(…) Das, was ich über Kraft, Erschöpfung und die Traurigkeit, die humorlos den Raum betritt (ha!) lese, gefällt mir!


Lesen in Tirol, 2017:

(…) kratzt an den Dingen, bis das Weiße der Kreide herauskommt. Seine Texte sind vorsichtig gestaltet, die Kreide ist nicht stabil und kann jederzeit einbrechen, mitten im Gedicht. Gerade diese Fragilität lässt einen oft den Atem anhalten beim Lesen.

https://lesen.tibs.at/node/5728


Gedichte 3.0

Bücherschau, 2013:

(…) und hier zeigt sich bereits der oftmals pragmatische Ansatz in Martin Dragosits‘ Lyrik. Sein Protestgedicht ist ein durchaus ernstgemeinter Anstoß, der sowohl lösungsorientiert als auch humorvoll ist (…)


Literarisches Österreich, 2013:

(…) In fünf Abschnitten erschließt sich nach und nach ein Gesamtbild der erfahrbaren Welt, mosaikfarbig bunt, of kühl distanziert, was angesichts der Anhäufung blitzhaft wiedergegebener Bilder und Reaktionen darauf auch beabsichtigt erscheint (…)


Der Himmel hat sich verspätet

etcetera, St. Pölten, 2010:

(…) Es geht um Verantwortung, wenn Martin Dragosits wissen möchte: „Wie habt Ihr euren Auftritt / Angelegt / Mit Schöpfungsgeschichte / Opfershow / Und Verzeihungsgeste“? Und gleich als Antwort vermutet: „Oder war es Straßentheater / Spontan improvisiert“? Der Wiener Autor legt seinen zweiten Lyrikband vor, der sich die Komparative redlich verdient: dichter, schwerer, krasser, mutiger, freier und schöner. (…)


Literaturzeitschrift &Radieschen, Wien, 2010:

„Bei Inventur emotionaler Schwund“ lauten die beiden Schlusszeilen des Gedichtes „Besprechung“, und Inventur ist es tatsächlich, was Martin Dragosits in seinem zweiten Gedichtband „Der Himmel hat sich verspätet“ macht. Eine Inventur mit großer Themenvielfalt, eine Inventur, die sich gleichermaßen über den Makrokosmos der ganzen, großen, globalisierten Welt wie über den Mikrokosmos und die ganze Bandbreite menschlichen Gefühlslebens erstreckt. (…)   


Der Teufel hat den Blues verkauft

Bücherschau, 2008:

(…) Dragosits’ Arbeiten zeichnen sich durch eine eigene, unverwechselbare Sprache und eine sehr persönliche Meinung zur Welt aus. Er verpackt die Dinge des Alltags, teils banal, teils von großer Bedeutung in seine eigenen Worte, lutscht sie ein paar Mal durch und bringt sie als geniale Gedichte mit einem kaum entscheidbaren Ton zwischen Anklage und Analyse wieder hervor (…)


LITGES, St. Pölten, 2009:

(…) Knappe, punktgenaue Beschreibungen wechseln einander mit melancholisch gefärbten, atmosphärisch dichten Momentaufnahmen ab, die gelegentlich an die Dichter der Beat-Generation wie Ginsberg oder – mehr noch – Ferlinghetti erinnern. (…) In seinen besten Momenten (und davon gibt’s in dem Buch viele) besitzt Dragosits’ Lyrik die Schärfe und Präzision von guten Rocksongs (…)  


Literaturmagazin Schnipsel, Bayern, 2007:

Wenn Sie süffisant-witzigen Reflexionen über Gesellschaft, Kultur – Kirche, über Zwerge mit Strapsen und gefärbten Bärten, tote Rockstars und Außerirdische etwas abgewinnen können, finden Sie bei dem Wiener Lyriker Martin Dragosits Gedanken- und Lachfutter satt (…)


Literaturzeitschrift &Radieschen, Wien, 2008:

(…) nicht nur die Vielfalt seiner Themen – Politik, Wissenschaft, Technik, Philosophie, Wirtschaft, Umweltschutz, Musik, aber auch immer wieder Einblicke in persönliche Lebensumstände und Befindlichkeiten – besticht, Martin Dragosits hat auch für jedes Thema das passende Vokabular zur Hand; teilweise entlehnt er es der Sprache der Managementseminare, der Politiker (oder vielmehr ihrer Berater) oder der Werbetexter, teilweise arbeitet er mit Musik- und Filmzitaten, denn „Sprache macht vieles möglich.“ (…)


Marburger Forum, 2007:

(…) Dragosits gibt diesem Ich eine detailgenaue bilderreiche Sprache und einen „Sprechton“ und eine Haltung, für die eine Mischung aus beschreibender Distanz, melancholischer Ironie und unterschwelliger bis offener Kritik und Angriffslust charakteristisch sind. Die Gedichte decken die Brüchigkeit der Realität auf und lassen hinter dem Vorgegebenen, Selbstverständlichen, Banalen eine andere – gefährliche, verführerische – Wirklichkeit aufschimmern (…)


DUM, DAS ULTIMATIVE MAGAZIN, Niederösterreich, 2008:

Schon einmal gezockt in einem Nullsummenspiel? Können stumpfe Messer wählen, was sie tun? Ist ein Herzinfarkt am Strand gerecht? Martin Dragosits und seine Lyrik warten mit vielen Fragen auf, „meine Antworten“, erklärt er im Gedicht „Fischteich, (vom Rezensenten etwas aus dem Zusammenhang gerissen), „sind kleine Fische im Vergleich zu den Fragen …“ Doch Martin Dragosits stellt nicht nur schöne Fragen, er formuliert auch schöne Sätze (…)


Literarisches Österreich, 2009:

(…) gibt es Plädoyers für das zwecklose Gedicht, das keine Absicht, Meinung oder Stimmung signalisiert, Schlagzeilen auslässt, sich nicht um Ungerechtigkeiten kümmert, ohne Vorurteile existiert, flexibel anwendbar ist, unauffällig, ohne spezielle lnteressen und Mitspieler-Emotionen (…)


Monsters and Critics, Hamburg, 2007:

Poplyrik. Lyrik fürs Volk liefert Martin Dragosits. Denn wie es das erste Gedicht verrät, schreibt der Wiener „über alles Mögliche“. In den knapp 160 folgenden Gedichten erfahren wir, wie Jesus mit zwölf Kindern „fett und behäbig“ wurde (Schlußstrich). Oder auch, dass Zeit Luxus ist, der Papst Kirchen füllen und wir in unseren Köpfen frei sein könnten. Mit Witz und Ironie entführt uns das Buch auf eine Reise in die Geschichte der Menschheit, wo wir Karl dem I. und griechischen Mythen wie Sisyphus begegnen (…)


Gedichtbesprechung im Online-Magazin Marburger Forum, 2007:

Das Gedicht kommt, beim ersten Lesen, in einem leichten, etwas maliziösen und ironisch-spruchhaften Ton daher. Es hat selber „Schwung“ – unversehens ist man schon am Ende angelangt und beginnt vorsichtshalber noch einmal von vorn, wobei man sich vornimmt, dieses Mal die Sache etwas ruhiger anzugehen. So bemerkt man, dass die fünf Zeilen der drei Strophen eine klare Abfolge haben (…)